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RUPTUR DER ROTATORENMANSCHETTE DER SCHULTER

In manchen Fällen, tritt ein Riss bestimmter Sehnen von Muskeln im Bereich der Schulter auf. Dies sind vor allem die Sehnen der Rotatorenmanschette, einer Sehnenplatte, an der mehrere Muskeln beteiligt sind. Die am häufigsten gerissene Sehne ist die Sehne des Supraspinatusmuskels. Bei einem Riss dieser Strukturen gibt es meist keine Alternative zur Operation, da die Sehnen nicht wieder von selbst anwachsen und dann die Funktion der Schulter gefährdet ist. Früher sah man davon ab diese Defekte bei älteren Patienten zu versorgen. Dies sieht man heute anders. Bei einem gesunden, aktiven, älteren Patienten, gibt es keine Altersgrenze nach oben, da nur die Naht die natürliche Funktion des Gelenkes wiederherstellt.
In unserem Institut führen wir die Naht der Rotatorenmanschette sowohl arthroskopisch, als auch offen durch. Je nach dem Alter des Risses, also der Zeit, die der Riss zurückliegt, ist eine arthroskopische Naht schwierig, da die Sehnen sich zurückziehen und erst mobilisiert werden müssen. In den meisten Fällen, vor allem bei frischen Rissen, gelingt die Naht arthroskopisch. Wartet man jedoch zu lange mit der Naht, kann es sein, dass diese nicht mehr möglich ist, da sich der Muskel schon weit zurückgezogen hat und nicht mehr an seinen Ursprung gebracht werden kann.