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UMSTELLUNGSOSTEOTOMIE

Bei der Arthrose des Kniegelenkes ist häufig nur ein Teil des Kniegelenkes betroffen. Häufig bestehen in solchen Fällen Fehlstellungen der Achsen des Kniegelenkes, wo die Gelenkfläche in einem speziellen Winkel zur Beinachse stehen sollte. Liegt ein X- oder O-Bein vor, geht dies einher mit einer vermehrten Belastung des äußeren oder des inneren Gelenkspaltes und im weiteren Verlauf mit einem vorschnellen Knorpelabrieb in diesem Bereich.
Indem nun das Schienbein oder der Oberschenkelknochen Gelenknah mit einer Säge durchtrennt wird und in einem anderen Winkel mit einer Platte fixiert wird, kann man die Beinachse gerade stellen und die Druckverteilung normalisieren. Nach der Operation muss der Patient, je nach Art der Umstellungsosteotomie und knöcherner Heilungstendenz, 4-12 Wochen entlasten und kann danach schrittweise die Belastung aufbauen. In vielen Fällen gelingt es den Ersatz eines künstlichen Gelenkes mit dieser Methode hinauszuzögern und so noch mit dem eigenen Gelenk zu leben, was auf lange Sicht unschätzbare Vorteile bietet, gerade bei jungen Patienten.